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Verein für deutsche Kulturbeziehungen im Ausland (VDA) dankt Peter Hucker für seinen herausragenden Einsatz

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In der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin haben der Ehrenvorsitzende des Vereins für deutsche Kulturbeziehungen im Ausland (VDA), Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB, der VDA-Bundesvorsitzender Klaus Brähmig MdB, der VDA-Verwaltungsratsvorsitzende Peter Iver Johannsen, VDA-Bundesgeschäftsführerin Petra Meßbacher und weitere Mitglieder des VDA-Bundesvorstandes, dem langjährigen VDA-Vorstandsmitglied und Verwaltungsratmitglied Herrn Peter Hucker für seinen über zwei Jahrzehnte andauernden Einsatz für den VDA gedankt. Peter Hucker wurde am 2. Mai 1996 erstmals in den VDA-Bundesvorstand gewählt, wo er u.a. als Schatzmeister maßgeblich an der erfolgreichen Neustrukturierung des VDA mitwirkte. 2006 wurde Peter Hucker in den VDA-Verwaltungsrat berufen, dem er bis 2014 angehörte. Bereits vor seiner erstmaligen Wahl in den Bundesvorstand im Jahr 1996 hatte Peter Hucker den VDA in finanziellen Fragen beraten.

Ehrenvorsitzender Koschyk, Bundesvorsitzender Brähmig und Verwaltungsratsvorsitzender Johannsen würdigten den vorbildlichen Einsatz von Peter Hucker für den VDA, ohne den der VDA nach dem Umbruch Mitte der 90er Jahre heute seine Arbeit für unsere deutschen Landleute in aller Welt nicht so erfolgreich hätte fortsetzen können. „Dass der VDA wieder auf soliden finanziellen Beinen steht und uneingeschränkte Handlungsfreiheit besitzt, so ist das zu einem großen Teil auch Peter Hucker zu verdanken“, so Ehrenvorsitzender Koschyk, Bundesvorsitzender Brähmig und Verwaltungsratsvorsitzender Johannsen.

Der Bundesbeauftragte für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten und VDA-Ehrenvorsitzende Koschyk MdB, der von 1994 bis 2014 das Amt des VDA-Vorsitzenden bekleidete, dankte Peter Hucker auch für seinen Einsatz für die Sudetendeutsche Landsmannschaft. Die Familie von Peter Hucker lebte in Asch im nordwestlichen Böhmen. 1948 gelangte die Familie nach Bayreuth in Oberfranken. Dort begann Hucker den Besuch des Gymnasiums, das er 1954 in Kassel mit dem Abitur beendete. Bereits 1949 war Peter Hucker als Jugendleiter der Sudetendeutschen Jugend (SdJ) in Kassel aktiv. 1950 trat er der Sudetendeutschen Landsmannschaft bei. In der SdJ wurde er Bezirksvorsitzender in Nordhessen und hessischer Landesvorsitzender und gehörte für die SdJ auch der Sudetendeutschen Bundesversammlung an.

Von 1954 bis 1960 war Hucker zudem Schatzmeister des Arbeitskreises Sudetendeutscher Studenten (ASST), von 1958 bis 1962 Landesvorsitzender der Deutschen Jugend des Ostens (DJO) in Hessen und damit Mitglied im hessischen Landesvorstand des Bundes der Vertriebenen (BdV).

Besondere Bedeutung hat seine Tätigkeit als Schatzmeister des Sudetendeutschen Sozial- und Bildungswerks (SSBW) von 1994 bis 2007, mit der er eine herausgehobene Verantwortung für die finanzielle Sanierung der Bildungs- und Begegnungsstätte Heiligenhof in Bad Kissingen und die Sicherung ihres Ausbaus zu einem modernen Tagungshaus sowie der Grenzlandakademie Burg Hohenberg in Hohenberg an der Eger trug. Im Anschluss an seine Vorstandstätigkeit rückte er in den Stiftungsrat der 2007 gegründeten Stiftung SSBW ein.

1955 zeichnete ihn die Sudetendeutsche Landsmannschaft mit dem Großen Ehrenzeichen und 1968 mit der Rudolf-Lodgman-Plakette aus. 2004 verlieh ihm Bundespräsident Horst Köhler das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Ehrenvorsitzender Koschyk MdB, Bundesvorsitzender Brähmig MdB und Verwaltungsratsvorsitzender Johannsen dankten auch der Ehefrau von Peter Hucker, die sich ebenfalls für die Anliegen der Sudentendeutschen seit Jahrzehnten engagiert, für ihre großartige Unterstützung für den Einsatz ihres Ehemannes bei seinem Engagement für den VDA, die Sudetendeutsche Landsmannschaft und das  Sudetendeutsche Sozial- und Bildungswerk.
06.02.2015 | Weitere News-Artikel