Aktuelles

Bericht des VDA-Forums 2015 zum Thema „Die Entwicklung der deutschen Minderheiten in Mittel- und Osteuropa seit 1980/90“

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VDA-Ehrenvorsitzender Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB (5.v.l.), VDA-Bundesvorsitzender Klaus Brähmig MdB (7.v.l.) und der Vorsitzende des VDA-Landesverbandes Sachsen Peter Bien (2.v.l.) gemeinsam mit, Dr. Kolomann Brenner, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten in der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen (6.v.r.), Andrea Dombois MdL, 1. Vizepräsidentin des Sächsischen Landtages und der Europäischen Bewegung Sachsen e.V. (5.v.r.), Bernard Gaida, Vorsitzender des Verbandes der deutschen Sozial-Kulturellen Gesellschaften in Polen(6.v.l.), Martin Dzingel, Präsident der Landesversammlung der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien (3.v.l.), VDA-Bundesgeschäftsführerin Petra Meßbacher (3.v.r.) und VDA- Bundesschatzmeisterin Ilona Mosler-Biadacz (1.v.l.)

In Dresden fand am 7. November 2015 im Sächsischen Landtag eine Veranstaltung des Landesverbandes Sachsen des Vereins für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland e. V. (VDA) zum Thema „Die Entwicklung der deutschen Minderheiten in Mittel- und Osteuropa seit 1980/90“ statt.

Anwesend ist auch der Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB. Koschyk war langjähriger VDA-Bundesvorsitzender und ist nunmehr Ehrenvorsitzender.

Der VDA ist seit 134 Jahren ein wichtiger, engagierter Mittler zwischen Deutschland und vielen Ländern, in denen Deutsche leben. Seit seiner Gründung im Jahr 1881 als „Allgemeiner Deutscher Schulverein“ hat es sich der VDA dabei insbesondere zur Aufgabe gemacht, sich für den Erhalt der deutschen Identität und den Erhalt der deutschen Sprache und Kultur der Angehörigen der deutschen Volksgruppen im Ausland einzusetzen.

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Dr. Kolomann Brenner, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten in der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen, Martin Dzingel, Präsident der Landesversammlung der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien, Prof. Dr.-Ing. Heralt Schöne, Mitglied des VDA-Bundesvorstandes, Bernard Gaida, Vorsitzender des Verbandes der deutschen Sozial-Kulturellen Gesellschaften in Polen und VDA-Ehrenvorsitzender Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB

Mit Blick auf das Motto der heutigen Veranstaltung erklärte Bundesbeauftragter Koschyk in seinem Impulsvortrag, dass es insbesondere der politische Wandel in Deutschland und Europa in den Jahren 1989/90 – vor allem aber die Fortentwicklung des Schutzes nationaler ethnischer Minderheiten in den Staaten Mittel- und Osteuropas und in der ehemaligen Sowjetunion- war, der der Arbeit des VDA eine neue Bedeutung gegeben hat. „Heute gilt es nicht mehr, in der Abgrenzung deutscher Gemeinschaften, sei es in Mittel- und Osteuropa, im westlichen Europa oder anderenorts in der Welt, Schutz zu suchen. Vielmehr gilt es, Offenheit und Integrationswillen zu zeigen. Integration darf aber nicht zur Assimilation führen. Denn mit der Assimilation stirbt die kulturelle Vielfalt, auf die sich besonders der europäische Kontinent zu Recht stützt. Durch seine Tätigkeit leistet der VDA einen wichtigen Beitrag zur Verständigungsarbeit in Europa. Ich möchte daher die heutige Gelegenheit dafür nutzen, um Ihren Vereinsmitgliedern sehr herzlich zu danken und dem VDA noch viele erfolgreiche Jahre fruchtbaren Wirkens zu wünschen“, so Bundesbeauftragter Koschyk.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Bundesbeauftragten Hartmut Koschyk.

13.11.2015 | Weitere News-Artikel